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Ansprechpartner

Ortrud Michel
Mitgliederunterstützung
Tel.: +49 (0)431-5707-124
Fax: +49 (0)431-5707-828

Willkommen auf dem "Markt der Ideen"

Menschen helfen - Zukunft gestalten

Mit einer großen Vielfalt an Angeboten wirken unsere Ehrenamtlichen Tag für Tag gegen Einsamkeit, für Gesundheit, für ein Miteinander von Jung und Alt. Sie informieren und organisieren und helfen Menschen in Not.

Die Mitgliederunterstützung des Landesverbandes ist neben den Ehrenamtskoordinatoren in den Kreisverbänden die Anlaufstelle für unsere Ortsvereine in Schleswig-Holstein.

Der „Markt der Ideen“ gibt dem Ehrenamt im Land zwischen den Meeren nun ein Gesicht. Tauchen Sie ein in die persönlichen Geschichten der kleinen und großen Alltagshelden, erfahren Sie mehr über Veranstaltungen und Angebote aus Ihrem Ortsverein.

Der „Jevenstedter Osterbaum“ wird bunt

Jevenstedt  Der DRK Ortsverein Jevenstedt hat alle Kinder und Dorfbewohner dazu aufgerufen, den „Jevenstedter Osterbaum“ mit zu gestalten. Direkt im Dorfkern steht eine tolle große Blutbuche, die geschmückt werden sollte. Am 21. März startete der Vorstand mit dem Schmücken des Baumes. Es wurden viele tolle und unterschiedliche Basteleien abgegeben, eigens aufgehängt oder unter den Baum gelegt. So haben die beiden Kindergärten des Dorfes Vögelchen und bunte mit Federn geschmückte Eier gebastelt. Die Konfirmanden haben laminierte Friedenstauben und Osterlämmchen mit ihren Konfirmationssprüchen beschrieben und abgegeben. Zwei Tagesmütter haben mit ihren Kindern gebastelte Möhren und einen Ast-Hasen vorbeigebracht. „Es ist ganz toll, wenn man an dem Baum vorbei geht. Die bunte Vielfalt  zaubert ein Lächeln ins Gesicht, so der Bürgermeister. „Und in dieser tristen Zeit kommt es auf jedes Lächeln an.“  Es können immer noch gebastelte Sachen für den Osterbaum in der Itzehoer Versicherung abgegeben werden, die dann von den Damen des DRK in den Baum gehängt werden. Der „Jevenstedter Osterbaum“ ist noch bis zum 11. April zu bewundern.

Am 31.03.2021 trafen sich bei allerbestem Wetter Frau Marianne Neumann und Monika Homfeldt
vom DRK-Ortsverband Rosdorf/Oeschebüttel und Störkathen, um eine Oster-Überraschung für die Mitglieder und älteren Dorfbewohner vorzubereiten. Es wurden kleine Blumengestecke zusammengestellt und mit selbstgebastelten Hühnern bestückt. An den Ostertagen wurden die Gestecke verteilt und mit großer Freude entgegengenommen. 

In Willenscharen nahm Frau Kristin Müller-Weidmann die Überraschungsblumen entgegen. Vor den Haustüren kam es zu vielen Gesprächen und es wurde hierdurch deutlich, wie sehr die Kontakte gerade in Coronazeiten untereinander vermisst werden. 

Der DRK-Ortsverein Rosdorf/Oeschebüttel und Störkathen nimmt mit ehrenamtlichen Helfern um die Vorsitzende Frau Monika Homfeldt herum an der Impfpatenaktion des DRK teil, die eine grosse Hilfestellung für Ältere, Personen mit Handicap oder auch mobilitätseingeschränkte Personen darstellt.  

Am 07.04.2021 wurden Frau Karin Peters (86 Jahre) und Herr Gerhard Peters
(91) Jahre aus Störkathen mit dem Taxi- Steen aus Hohenlockstedt in das Impfzentrum
nach Itzehoe gefahren.

Für das Ehepaar war das bereits der zweite Impftermin. Den ersten Impftermin hatten
beide bereits im März erhalten. Glücklich endlich die zweite Impfung erhalten zu haben,
gaben beide an, die erste Impfung ohne Probleme überstanden zu haben und sie froh seien die Impfungen hinter sich zu haben. Beide freuen sich jetzt darauf, Freunde und Familie ohne Angst oder Vorbehalte treffen zu können.

Ein wunderbares Beispiel, wie die Ehrenamtlichen in den Ortsvereinen auch in Zeiten der Pandemie für die Menschen da sind.

Impf-Termine und Beförderung für Handewitter „80plus“

(ki) Die Impfungen gegen das Coronavirus sind in aller Munde. In Handewitt haben sich nun der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Gemeinde zusammengetan, um die Bevölkerungsgruppe der Überachtzigjährigen – immerhin gut 700 Personen – bei ihren Impfungen zu unterstützen. Bei Bedarf sollen die Senioren zum Impfzentrum befördert und vor allem bei der Vereinbarung ihrer Termine Hilfestellungen bekommen. „Es dauert sehr lange und braucht Geduld, telefonisch durchzukommen – da gibt mancher auf“, berichtet Dieter Gösling.

Der Schatzmeister des Handewitter DRK-Ortsvereins spricht aus Erfahrung. Er war schon für einige Mitglieder aktiv geworden und arbeitete ein Konzept aus, nachdem die Vorsitzende Silke Petersen eine Initiative des Landesverbandes aufgegriffen hatte. Für diejenigen aus der Generation „80 plus“, die mit der Post vom Sozialministerium bereits eine PIN-Nummer erhalten haben, greift Dieter Gösling zum Hörer, regelt den Impf-Termin, lässt sich Anamnese- und Aufklärungsbogen zuschicken und regelt bei Bedarf auch die Beförderung nach Flensburg oder Kropp.

Da kommt die Gemeinde mit ins Spiel. „Diese Initiative kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Bürgermeister Thomas Rasmussen. „Zusammen mit dem Seniorenbeirat hatten wir uns überlegt, wie wir die älteren Einwohner in Corona-Zeiten unterstützen können. Nach Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen wollen wir nun die Zugangserschwernisse zum Impfen möglichst kleinhalten.“ Die Kommune übernimmt die Kosten für die Beförderung. Zum einen fährt der Kleinbus des Jugendzentrums „ToJ“, zum anderen wurde ein Kooperationsvertrag mit einem Taxi-Unternehmen geschlossen.

Dieter Gösling sucht derweil nach sogenannten „Impf-Paten“. Sie sollen die Senioren an ihre beiden Impf-Termine erinnern und nach dem Piks telefonisch den Kontakt halten, ob Nebenwirkungen eingetreten sind. „Wenn es absolut nötig ist, vermitteln wir auch eine Begleitung für den Termin selbst“, erklärt Dieter Gösling. „Diese ehrenamtlich tätige Person wird dann aber mit eigenem Auto nach Kropp oder Flensburg fahren.“ Um die Abstandsregeln zu erfüllen.

Foto: Thomas Rasmussen (links) und Dieter Gösling

  • Kooperation mit der Preetzer Tafel!

    Ortsverein Raisdorf e.V.

    Kooperation mit der Preetzer  Tafel!

    Seit dem 25. November 2020 unterstützt der DRK-Ortsverein Raisdorf e. V. die Preetzer Tafel bei der Lebensmittelausgabe in Schwentinental, Ortsteil Raisdorf.

    Jeden Mittwoch um 10.30 Uhr kommt das Preetzer Tafelauto mit einem Fahrer, um die Tüten mit den Lebensmitteln für die Schwentinentaler Bedürftigen zu bringen. Das DRK übernimmt  gemeinsam mit dem Fahrer der Preetzer Tafel die Verteilung der Lebensmittel auf dem Dorfplatz in Schwentinental, Ortsteil Raisdorf

    Wir freuen uns, dass wir durch unseren Einsatz  die Tafel in Preetz unterstützen können.

    Elli Kubach

  • Freiwillige Feuerwehren lassen bei Wettbewerb ordentlich Blut
    Holsteiner Allgemeine
  • Aktion „Gedächtnistraining für Senioren/innen“
    Aktion „Gedächtnistraining für Senioren/innen“

    Der DRK Ortsverein Jevenstedt hat eine neue Aktion in ihrem Einzugsgebiet ins Leben gerufen „Gedächtnistraining für Senioren/innen“!

    Zurzeit bekommen ca. 120 ältere Mitmenschen wöchentlich auf Papier oder per E-Mail Rätselaufgaben ins Haus geliefert. „Gerade jetzt in der Pandemie-Zeit ist es besonders wichtig, dass das Hirn unserer älteren Mitmenschen gefordert und gefördert wird“, so die DRK Vorsitzende Maike Karde. „Mit den kleinen Aufgaben möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass ein bisschen Abwechslung in den manchmal doch so tristen Alltag kommt“!

    Die Aufgabe werden von den Auszubildenen der SH-Netz zusammengestellt und dem DRK Landesverband zur Verfügung gestellt. Dieser gibt die Aufgaben über die Kreisverbände weiter an die Ortsgruppen. Es sind meistens 8 verschiedene Denksportaufgaben pro Woche. Das DRK Jevenstedt arbeitet in diesem Fall mit Herrn Knittler von den Itzehoer Versicherungen zusammen. Das DRK Jevenstedt stellt die Bögen zusammen und das Büro von Herrn Knittler übernimmt den Druck und die Druckkosten. Die 10 Damen vom DRK Vorstand haben sich das Einzugsgebiet aufgeteilt und verteilen dann wöchentlich die neuen Aufgaben und den Lösungsbogen der Vorwoche an die teilnehmenden Senioren/innen. Die Aufgabenbögen werden grundsätzlich in den Briefkasten gesteckt. Einige Teilnehmer lassen sich die Aufgaben und Lösungen auch per E-Mail zusenden. Die Aktion ist für die Teilnehmer  kostenlos. Um an der Aktion teilnehmen zu können, muss man kein Mitglied im DRK sein. Wer noch teilnehmen möchte, kann sich telefonisch an Maike Karde, Tel: 04337-1557 wenden oder per E-Mail (mkarde@web.de) die Bögen anfordern.

  • Die etwas andere Nikolaus-Aktion des DRK Jevenstedt

    Die etwas andere Nikolaus-Aktion des DRK Jevenstedt

    Nikolaus-Aktion des DRK Jevenstedt mit großer Nachfrage

    Da hatte sich der DRK Ortsverein Jevenstedt etwas ganz besonderes ausgedacht für die älteren Mitmenschen im Dorf. Da zurzeit keine Begegnungsnachmittage, keine Stuhlgymnastik und auch keine Adventsfeier für Senioren stattfinden können, haben sich die Damen vom DRK selbst zu Wichteln erklärt, Kuchen gebacken und gebastelt. Am 06. Dezember strömten die Wichtel zu 130 Senioren aus. An der Haustür wurde ein hauseigener Teller der Senioren entgegengenommen und mit leckeren Kuchen befüllt.  Zudem bekam jeder eine kleine Nikolausüberraschung mit einer kurzen Weihnachtsgeschichte, einem gebastelten Weihnachtswichtel, einer Tüte selbstgebackene Plätzchen und eine Weihnachtskarte. Einige Wichtel hatten sich auch mit Gedichten auf dieses Event vorbereitet. „Es war teilweise für uns sehr emotional und wir haben so viel Dankbarkeit zurück bekommen“ so die Vorsitzende Maike Karde.

  • Wir helfen jederzeit – in der Coronakrise umso mehr

    Wir helfen jederzeit – in der Coronakrise umso mehr

    Der DRK Ortsverein Bad Oldesloe hilft Menschen, die durch Corona in finanzielle Schieflage geraten sind, mit Einkaufsgutscheinen und Geldbeträgen. Ein großer Dank gilt allen großzügigen Spendern und der Aktion Mensch, die das ermöglicht haben.

    Beratung bei finanziellen Schwierigkeiten. Wenn das Geld nicht zum Lebensunterhalt reicht oder Hilfe bezüglich der finanziellen Situation benötigt wird. Dann sind wir da!
    Wir beraten und unterstützen.
    In den letzten Monaten hat sich unser Aufgabenspektrum erweitert. Die Auswirkungen der Coronapandemie betreffen alle. Am schlimmsten jedoch diejenigen, welche bereits im normalen Alltag schon zu kämpfen haben.
    Da ist die alleinerziehende Mutter, welche Taxi fährt, um sich und ihre Kinder versorgen zu können. Über mehrere Monate war das Arbeiten undenkbar. Oder der Mitarbeiter im Sicherheitsdienst, welcher seinen Job verloren hat und aufgrund der Pandemie keine neue Stelle findet.

    Familien mit Migrationshintergrund, wo Bildungsmaßnahmen nicht angetreten werden können, weil alle Kurse ausgesetzt wurden und somit die Einkommensverhältnisse an der Grenze der Armut liegen. Diese schwierigen Situationen erfordern auch Akutmaßnahmen.
    Der DRK Ortsverein Bad Oldesloe hat daher eine Aktion ins Leben gerufen, um unbürokratisch durch Einkaufsgutscheine und Geldbeträge zu helfen, die das DRK von großzügigen Spendern erhalten hat. Zusätzlich haben wir dankenswerterweise Geldbeträge aus dem Fördertopf der Aktion Mensch erhalten.
    Aufgrund der finanziellen Mittel konnten wir eine Vielzahl an Einkaufsgutscheinen erwerben und somit vielen Familien eine kleine Freude machen und ihnen eine Last abnehmen.
    Wir bedanken uns herzlich und hoffen für uns alle auf eine baldige Normalität.

    Das Team der Budgetberatung des DRK-Ortsvereins Bad Oldesloe e.V. unter der Leitung von Peter Bollman.

  • DRK-Kinderhilfsfonds und "Landfein" stiften Schulranzen für Erstklässler

    DRK-Kinderhilfsfonds und "Landfein" stiften Schulranzen für Erstklässler

    Andrea Stade (v. links), Frauke Reese, Kai Schmidt und Sandra Blenckner mit den zehn Schulranzen, die über die DRK-Kitas an die Kinder verteilt werden. Foto: DRK

    Zehn Erstklässler aus Tolk und Kropp können sich über neue Schulranzen freuen, die ihnen der DRK-Kinderhilfsfonds gemeinsam mit dem Hofladen "Landfein" aus Boren gestiftet hat. „Schön, dass es so kurzfristig noch geklappt hat“, freut sich Frauke Reese, stellvertretende Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstands des DRK-Kreisverbands Schleswig-Flensburg e.V., der die Aktion spontan initiiert hatte.
    Der DRK-Kinderhilfsfonds wird über Spenden sowie Eigenmittel gefördert und unterstützt bedürftige Mädchen und Jungen im Kreisgebiet mit Sachspenden oder Zuschüssen zum Beispiel zu Klassenfahrten. Um das Hilfsangebot bekannter zu machen, würden ehrenamtliche Rotkreuzler unermüdlich für den Fonds werben, lobt Reese das Engagement. Mit Anschaffung der Schulranzen sei ein sinnvoller Zweck gefunden worden, das gespendete Geld einzusetzen, betont sie.
    „Das Unternehmen 'Landfein' hat uns kräftig unterstützt und die Ranzen zu sehr günstigen Preisen angeboten“, freut sich DRK-Kreisgeschäftsführer Kai Schmidt. Die gelungene Zusammenarbeit würde er gern ausbauen: „Wir möchten die Aktion in Zukunft wiederholen, um noch mehr Kinder zu erreichen.“
    „Wir unterstützen gerne unsere Region“, betont Sandra Blenckner, Mitinhaberin von "Landfein". Die qualitativ hochwertigen Ranzen mit Neupreisen von über 200 Euro würden den Kindern Chancengleichheit bieten und sie nicht ausgrenzen, ergänzt sie. Es gebe genug Familien, die diese Hilfe bräuchten, betont Andrea Stade, Bereichsleiterin der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im DRK-Kreisverband. Die DRK-Kitas vor Ort hätten den Bedarf ermittelt und eng mit dem Kreisverband abgesprochen, erklärt Kai Schmidt: „Die Leiterinnen kennen die Betroffenen am besten.“ Auf diese Weise werde die Spende unbürokratisch umgesetzt ohne jemanden bloßzustellen. „Schön ist, dass den Kindern kein Ranzen zugeteilt wurde, sondern sie sich einen aussuchen durften“, meint Andrea Stade. Dies sei möglich geworden, da Sandra Blenckner ihr Fotos der Ranzen geschickt habe, erzählt sie. Diese Fotos hat sie an die Familien weitergeleitet, sodass die Auswahl getroffen werden konnte.

    Spendenkonto für den DRK-Kinderhilfsfonds:
    IBAN: DE11 2175 0000 0186 0814 28 (Nord-Ostsee Sparkasse)

  • "DRK-Alltagshelfer nehmen ihre Arbeit auf" - HEIMATSPIEGEL v. 16.09.2020

    "DRK-Alltagshelfer nehmen ihre Arbeit auf" - HEIMATSPIEGEL v. 16.09.2020

    Die Wochenzeitung "Heimatspiegel" berichtete jüngst über die ehrenamtlichen DRK-Alltagshelfer in Norderstedt. Diese traten jetzt ihren gemeinschaftlichen Dienst als „DRK-Alltagshelfer“ an und sind nun für die Menschen in Altenpflege- und Altenwohneinrichtungen in Norderstedt da. Hier geht's zum Artikel im HEIMATSPIEGEL vom 16.09.2020.

  • Reisebericht der Familienausfahrt des AWO-Familienzentrums Ahrensburg

    Reisebericht der Familienausfahrt des AWO-Familienzentrums Ahrensburg

    Schneverdingen liegt inmitten der Lüneburger Heide. Foto: Pixabay

    Es gibt ja kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Oder man ist in Schneverdingen. Michel Brehm vom Integrativen Familienbüro Ahrensburg berichtet von einem besonderen Ausflug ins Feriendorf Schneverdingen:

    "Die Reise vom 29. Juni bis 02. Juli war für das integrative Familienbüro Ahrensburg die zweite Reise dieser Art.  Nachdem wir letztes Jahr schon mit mehreren Familien im Feriendorf Schneverdingen waren, wollten wir dieses Jahr das ganze wiederholen und die Zeit bei sonnigem Wetter erleben. Es hatte letztes Jahr etwas geregnet und wir konnten nicht ins Freibad. Also ging es, Corona-bedingt, mit mehreren Fahrzeugen und mit Abstand, was eher an den unterschiedlichen Fahrzeugen lag, am Montagmorgen bei Sonnenschein in Ahrensburg los. Dabei waren 26 Kinder und 22 Erwachsene. Alles Familien aus unserer Kita-Einstiegsgruppe und Familien, die wir als Familienbüro in schwierigen Lebenslagen unterstützen. In Schneverdingen angekommen hatten alle bald nasse Füße, es regnete. Es regnete auch mehr als letztes Jahr und nach einiger Zeit spürten die Kinder den Regen gar nicht mehr und spielten und tobten trotzdem. In den regenfreien Minuten sammelten sich die Eltern und redeten und erzählten. Grillstationen wurden kurzfristig aufgebaut und so hatten alle ihre Freude.
    Nur den Freibadbesuch konnten wir wieder nicht durchführen. Dafür ging es ins städtische Hallenbad. Wir waren nach der Schließzeit die erste große Gruppe und eine gute Gelegenheit für die Angestellten, den Badebetrieb mit Hygiene und anderen Regeln mal zu testen. Es lief hervorragend. Finanzieren mussten wir den Eintritt trotzdem.
    Apropos Finanzen: Die Familien haben pro Person 30 € gezahlt und konnten somit einen Teil der Übernachtung und der Reisekosten begleichen. Der AWO Ortverein Ahrensburg e.V. hat mit der Spende von 1000,00 € und der Bereitstellung des Minibusses dabei geholfen. Vielen Dank dafür! Durch die Vermittlung des AWO Ortsvereins zum DRK Ortsverein Ahrensburg e.V. kamen wir einige Tage vor der Reise noch in den Genuss einer finanziellen Verpflegungsunterstützung von 500 €, die der DRK Ortsverein Ahrensburg e.V. zur Verfügung stellte. Auch hierfür vielen und einen großen Dank!

    Abschließend können wir sagen: 1.  Es war eine kurze Reise, die allen Spaß gemacht hat und die wir wiederholen werden bzw. für einige Familien auch müssen. Es liegen schon Anmeldungen für 2021 vor. 2. In Schneverdingen regnet es immer. Und 3.: Ohne die Unterstützung der AWO und des DRK Ahrensburg e.V. hätten wir das nicht machen können. Das wäre sehr schade gewesen, da es für einige Familien der einzige Ausflug in den letzten Jahren war. Kommentar einer alleinerziehenden Mutter, sie war mit ihren 5 Kindern dabei: ,…schon nach einigen Augenblicken im Feriendorf, hat sich mein „Sorgenkopf“ abgeschaltet und ich fühlte mich befreiter als zu Hause'."

  • Einkaufsnothilfe beim DRK Norderstedt

    Einkaufsnothilfe beim DRK Norderstedt

    Mitte März kam die Idee auf, in Zukunft einen Einkaufsservice in Norderstedt durch das DRK für Menschen anzubieten, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr einkaufen gehen können. Die sich im Eiltempo entwickelnde COVID-19 Pandemie stellte uns dann vor eine Herausforderung. So wurde aus dem eigentlichen Einkaufsservice eine Einkaufs-Nothilfe. 

    Denn wir als DRK sind Teil der Rot Kreuz Gemeinschaft und den Grundsätzen des Roten Kreuzes überall auf der Welt zur Förderung der Gesundheit und zur Verhütung von menschlichem Leid verpflichtet. 

    Daher musste unser Konzept beim Einkaufen und Abliefern des Einkaufs größtmögliche Beachtung von Hygienemaßnahmen und 100% Vermeidung des physischen Kontakts zwischen Helfern und Kunden erfüllen. Das war nach unserer Recherche nur möglich, wenn der gesamte Zahlungsprozess bargeldlos abgewickelt werden kann und kein physischer Kontakt zwischen Kunden und Helfern stattfinden muss. Die Lösung war, dass unsere Kunden eine Abbuchungsermächtigung erteilen und wir die Einkäufe per Lastschrift ein paar Tage später einziehen. Unsere Einkäufer haben eine EC-Karte erhalten, mit der Sie direkt die Einkäufe zu Lasten eines von der Norderstedter Bank zur Verfügung gestellten Kontos bezahlen können. Darüber hinaus läuft die gesamte Kommunikation mit Kunden und Helfern über E-Mail und Telefon. Auch packen unsere Einkäufer die gekaufte Ware von „unseren“ Kisten in die von dem Besteller bereitgestellten um. 

    Unsere Hygienemaßnahmen für die Einkäufer sind sehr umfassend. In unseren DRK-Bussen bzw. in den privaten Autos unser Einkäufer befinden sich unter anderem Community-Masken, Wasserkanister, Seifenspender und Handcreme zum Händewaschen nach den Einkäufen, nach Auslieferung der Ware, für zwischendurch, und um sich nach dem Ausziehen von Einmalhandschuhen die Hände waschen zu können. Es gibt eine Sprühflasche mit Allzweckreiniger plus Küchenrolle für z.B. das Reinigen der Griffflächen vom Einkaufswagen. Handschuhe sind auch vorrätig, allerdings nur zum kurzfristigen Gebrauch und nur wenn unbedingt nötig. Für unseren Müll gibt es eine kleine Mülltonne. Trinkwasser für die Helfer im Einsatz und Pappbecher gehören dazu, denn Trinken ist wichtig. Auch finden wir es super, dass die Helfer sich sogar zwischendurch den Mund „keimarm“ mit einem Mundwasser machen. 

    Wir hoffen, dass durch die Hygienemaßnahmen das Ansteckungsrisiko auf ein absolutes Minimum für beide Seiten reduziert werden kann.

    Unser erster Einkauf  konnte bereits am 27. März getätigt werden. Mittlerweile haben wir 14 Besteller sowie 7 im Einsatz befindliche Einkäufer. 

    Es konnten einige Ehrenamtliche als Einkäufer für das Projekt begeistert werden. Das ist auch sehr gut, um die Bestellhaushalte gegenüber dem Einkäufer bei maximal 5 halten zu können, um einer möglichen Verbreitung im Falle des Falles vorzubeugen. 

    Ehrenamtliche über 50 Jahren gehören zur sog. Risikogruppe, dadurch sollen diese nicht zum Einkaufen eingesetzt werden. Wir sind daher froh, dass sich viele junge Norderstedter Bürger für das Einkaufsprojekt engagieren.

    Die ersten Besteller sind sehr angetan von unserer Hilfe und haben uns u.a. folgendes geschrieben: „Die Einkaufshilfe hat ganz toll geklappt, bin sehr sehr zufrieden“ oder „Vielen herzlichen Dank für Ihr tolles Hilfsangebot, ich bin sehr erleichtert, dass es Sie gibt!“. Zu Ostern erfreuten wir unsere „Kunden“ mit Rätseln, auch dieses wurde sehr positiv aufgenommen. So schrieb Familie L.: „Wir finden es rührend, dass Sie, außer für unser leibliches Wohl auch für unser seelisch/geistiges Wohlergehen sorgen, wir bedanken uns sehr herzlich“.

    Unser DRK-Ortsverein hat noch Kapazitäten frei und freut sich über weitere Anfragen, Einkäufe zu erledigen. Wenn sich die Zahl der Besteller erhöht, werden wir auch weitere Ehrenamtliche für diese Hilfe gut gebrauchen können. Wer für andere, die selbst nicht einkaufen können, einkaufen möchte, kann sich sehr gerne im DRK-Büro, Tel. 040 / 523 18 26, melden. 

    Und wenn diese COVID-19 Pandemie überstanden ist, dann wird aus unserer NOTHilfe wieder ein Einkaufsservice, so wie es im Ursprung gedacht war. Wir sind gerne für Sie da. 

    Ihre Tanja Martens und Christoph von Hardenberg vom DRK-Ortsverein Norderstedt e.V.